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#046

19.05.2017

 

 

Rafting. Diesen Freitag war ich nicht in der Schule, aber mit den anderen Internationals und einer Year 13 Outdoor Education Klasse auf einem Wildwasserraftingtrip.

Wir fuhren mit etwas Verspätung (Kiwis sind, wie ich am eigenen Leib erfahren habe nicht pünktlich) am frühen Morgen nach Rotorua. Dort bekamen wir wetsuits und wieder sehr vertrauenserweckende Sicherheitsanweisungen, bevor wir uns in Gruppen aufteilten und losfuhren. Die 1.5 Stunden die wir auf dem Wasser verbrachten kamen mir viel kürzer vor.

Der gefährlichste Part war gleich am Anfang. Ich bekam Wasser ins Gesicht, hatte Probleme zu atmen, sehen konnte ich schon gar nicht mehr. Nachdem dieser Teil überwunden war, erzählte uns unser guide, dass er aus dem raft gefallen wäre und dass wir echt Glück gehabt hätten. Den Rest der Fahrt gab es noch weitere Stromschnellen und Bäume zu überbrücken.

Rafting macht auf jeden Fall viel Spaß und wenn ich die Möglichkeit habe würde ich das gerne nochmal machen.

Nach dem wir duschen, umziehen und essen waren, hörten wir uns noch einen Vortrag des Mannes an, der den berühmten Mountainbike track in Rotorua geplant und gebaut hatte.

Ich verpasste den Bus und traf meine Gastfamile am Hockeyplatz, nutze die Gelegenheit und verbrachte den Rest des Tages mit meinem Freund, der in der Nähe wohnt.

 

27.6.17 01:32


#045

14.05.2017

 

 

Skydiving. Am Sonntag bin ich aus 15000 ft Höhe als letzte von vier Internationals aus einem Flugzeug gesprungen.

Als wir Internationals uns Anfang unseres Aufenthalts kennen lernten, hatte einer die Idee alle gemeinsam zum Skydiving zu gehen. Diesen Sonntag war es soweit. Ein paar durften allerdings nicht und manche hatten auch nicht mehr genug Geld und ein Mädchen war schon mal und wollte nicht nochmal. Deshalb wurde die Gruppe der acht Schüler die springen sollten, auf vier reduziert.

Svenja organisierte uns Zeit und Limousine mit der wir zum Flughafen fuhren. In der Limousine durften wir uns einen nicht sehr vertrauensvollen Vertrag durchlesen, indem unser Tod, Verletzungen und vieles mehr erwähnen wurden.

Am Flughafen angekommen, wartete bereits meine Gastfamile auf uns. Wir unterschrieben einen Vertrag, bekamen eine Sicherheitsanweisung und zogen uns um. Das Wetter war perfekt zum Skydiving, da es windstill, wolkenlos und sonnig war.

Wir lernten unsere Mitspringer kennen und stiegen in den Flieger. Ab einer gewissen Höhe bekamen wir Sauerstoffmasken und dann sprang die erste (bzw. ihr Begleiter).

 

 

 

 


Es war eines der erschreckensten Sachen die ich in meinem Leben gesehen habe, dementsprechend schrie ich kurz auf. Ich sah die an zwei mit rasender Geschwindigkeit nach unten springen, dann war ich dran. Mein guide transportierte uns zur offenen Tür, es wurde ein Foto gemacht und dann war ich in der Luft.

An diese Minute des freien Falls kann ich mich nur schwer erinnern, aber an die Erleichterung das der Fallschirmspringer funktionierte umso mehr. Ich hatte die ganze Zeit einen Druck auf den Ohren, der auf noch den nächsten Tag zu spüren war. Abgesehen davon konnte ich von diesem Moment an das ganze erst richtig genießen. Man schwebt, nur getragen von einem Stück Stoff im Himmel, hat eine großartige Aussicht und, wenn man wie ich Glück hatte, man durfte den Fallschirm lenken.

Beim landen zog ich die Beine an, konnte wieder Boden fühlen, umarmte meine Freunde, bezahlte und fuhr wieder in der Limousine nach Hause.

 


Den Rest des Tages war ich total müde und wollte eigentlich nur noch schlafen.

Das war mit Abstand das gefährlichste und angsteinflößendste das ich je gemacht habe.

 

26.6.17 06:55


#044

27.04.2017

 

 

5:30. Aufstehen,duschen, essen.

Einige Stunden später gibt es Mittagessen in Christchurch.

 


Danach besuchten wir das Antarktic ICE Centre. Dort konnten wir bei einer Pinguinfütterung zusehen, einen 4D Film anschauen, mit Schneeraupen oder ähnlichen fahren und uns über die Antarktis, die Forschung dort und den Schutz dieser informieren. Im großen und ganzen war es richtig interessant.

Nick fand es auch lustig, Schilder zu bekleben.

Wir fuhren zum nächsten backpackers, räumten den Bus aus und aßen Abendessen.

Um den Abend ausklingen zu lassen, spielten wir Spiele und puzzleten.

Ich schlief um halb 1.

 

 

24.6.17 02:19


#043

26.04.2017

 

 

Um 7:30 klingelte der Wecker (ich hatte mich mit der Zeit um eine Stunde vertan) und wir wachten auf. Die Nacht war ruhig und ich konnte erstaunlich gut schlafen. Becca fühlte sich zwar immer noch sehr schwach und ihr war immer noch schlecht, aber es ging ihr soviel besser vergleichen zur letzten Nacht.

Wir machten uns fertig und dachten wir hätten noch eine Stunde, weshalb wir uns nochmal hinlegten.

Kurze Zeit später weckten uns Freunde und meinten das wir gleich fahren würden.

Sie machten mir schnell Toast und halfen beim zusammenpacken der Koffer und so konnten wir bald los (wir waren nicht die letzten).

Wir hielten an einem Fotostopp und einer Lachsfarm. Dort hatte ich einen schlechten Lachsburger und einen besseren Lachsbagel. Allerdings ist das kein Vergleich zu den Fischbrötchen aus Dänemark.

 


Wir fuhren noch 5min und kamen am neuen backpackers an. Nachdem die Zimmer verteilt und der Bus entladen wurde, machten wir uns auf den Weg zu einer Deerfarm.

Wir waren die ersten, die die Tiere füttern durften, es kostete uns nichts. Sie waren scheu und nur manche ließen sich mit der Hand füttern und streicheln. Sie fühlen sich rau an, ähnlich Bart, aber härter.

 

 

 

 

 

 


Zurück im backpackers suchten wir unsere Schwimmsachen zusammen und wollten zum See fahren. Nick kannte die Straße jedoch nicht so gut, sodass wir eine Stunde nur herumfuhren, bis wir schließlich am einem Steinstrand ankamen. Dort schwammen einige und wir bauten Steinmännchen.

Zum Abendessen gab es selbstgemachte Burger, wir redeten und spielen fruit ninger.

 

23.6.17 01:08


#042

25.04.2017

 

 

Um 6 bin ich aufgestanden, habe geduscht und hatte Pancakes mit Schokolade zum Frühstück.

Wir sind einige Stunden nach Dunedin gefahren. Ich habe die ganze Zeit versucht zu schlafen, während im Bus Knoblauchzehen gegessen wurden.

In Dunedin angekommen wurde mir etwas schlecht, was sich dann aber nach ein bis zwei Stunden und einem Butter Chicken legte. Anders ging es einem anderen Mädchen auf der Tour. Sie hatte Schüttelfrost, ihr war richtig schlecht und sie war sehr schwach, sodass sie zum Ende hin kaum laufen konnte, weil sie nix gegessen hatte.

Nick versorgte sie und wir fuhren zur steilsten Straße der Welt. Einige rannten sie zweimal hoch und kippen danach fast um.

Zurück im Bus fuhren wir einige Minuten, bis unser Bus in ein Auto fuhr.

Nach dem Nick alles regelte, fuhren wir noch zu einem Strand mit runden Steinen und bekamen richtig viel Eis als Entschuldigung. Hinterher war mir wieder schlecht, weil es so viel war.

Becca, der Kranken, ging es schlechter. Ich kümmerte mich die ganze Zeit um sie und teilte ein Zimmer mit ihr. Sie musste Knobloch und Cracker essen und Energydrink zu sich nehmen. Ich hatte Angst, das sie auf mich kotzt, war dann aber zum Glück im Bad. Danach ging es ihr erstmal besser, es wurde dann aber wieder schlimm.

Nichts desto trotz wollte sie mitkommen um die kleinen blauen Pinguine zu sehen.

Wir gingen 2min zum Hafen und Nick suchte leise mit seiner Taschenlampe nach ihnen. Es waren nicht viele da, die die wir fanden jedoch, waren klein, blau, fett und richtig niedlich, vor allem, wenn sie hüpfen.

 


Wir verbrachten noch einige Zeit auf einem Spielplatz und schaukelten im Dunkeln, dann liefen wir um halb 11 zurück zum backpackers.

Bis wir Becca, der es immer noch nicht besser ging, und mich sortiert hatten war es 10 nach 12 als wir endlich schlafen konnten. Ich mit der Angst, von etwas sehr unschönem aufgeweckt zu werden.

 

22.6.17 00:02


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